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„Diese Seite ist denen gewidmet die gerade einen schmerzvollen Verlust hinnehmen mussten.“
Es gibt viele Geschichten, wohin einer unserer liebgewonnen Begleiter hingeht. Sei es eine riesige Weide, ein Himmel, oder die oft
genannte Regenbogenbrücke. Doch ich denke da immer an einen Ort aus meinen Büchern, der ähnlich unserer Welt ist und doch
wieder anderes. Es ist das Sarrahgosar Gebiet, aus meinem Buch „Atlantis die Wahrheit kommt ans Licht“. Es ist ein Ort, der den Tieren
gewidmet ist. So groß wie Island mag er in unserem Weltlichem Auge sein, doch seine Grenzen wachsen mit jedem Tier was dort
hinkommt. Jedes dieser Tiere, hat dort das was es am liebsten mag und auch seinen liebsten Ort. Ich stelle mir immer vor, das zwei
Wesen von dort, sie heißen Drokar und Shailen, die Tiere an diesen Ort holen, wenn ihr Lebenslicht verlischt. Drokar, einer der ein
Krosar´Tanreh, aber auch der Wächter der Zeit ist und Shailen, ein geflügelter shJell Are Einhornhengst. Es ist kaum möglich solch
einen Ort zu beschreiben, aber ich versuche es durch eine kleine Geschichte. Eine Geschichte die sich auf ein Pferd beziehen soll, das
gerade unsere Welt verlassen hat. Ich nenne es Ilinga, der Stutencharakter aus dem bezauberndem Buch „Das Mondfohlen“.
„Es ist noch nicht lange her und der Schmerz brennt noch immer tief. Selbst in dem Traum, den ihr nun habt, steht ihr vor der leeren Box
eurer liebgewonnen Stute Ilinga. Noch immer könnt ihr, auch hier in dieser unwirklichen Welt nicht fassen, das sie fort ist. Immer noch,
seht ihr vor eurem Auge, wie sie über die Weide galoppiert und nun. Ihr spürt einen leichten Windhauch, er ist stark und lässt Euch
ein wenig zweifeln, noch in einem Traum zu sein. Ein leichtes Geräusch lässt Euch die Stallgasse entlang blicken. Vor euren Augen
erscheint dort ein silbriger feiner Nebel und dann ein Pferd. Nein, kein Pferd stellt ihr zu Eurer Verwunderung fest. Ein geflügeltes
Einhorn kommt aus diesem Nebel, der die Stallgasse entlang gleitet hervor. Es geht genau auf euch zu und schaut mit seinen
türkisblauen Augen in Eure Seele. Ihr erkennt das es ein Hengst ist, der sehr einem Arabischem Pferd gleicht, wenn er auch so groß ist
wie ein Warmblut. Die einzelnen silbernen Strähnen glitzern in seinen dunkelbraunen Mähnen und Schweifhaaren leicht im Stalllicht
auf. Ihr seht wie das Fell von ihm, viele verschiedene Farben der Pferde in sich vereint. Rot und schwarz, dass durch das leuchtende
Braun in seinem Fell herausschimmert, aber von dem silbernen Glanz darin noch unterstrichen wird. Unter dem unregelmäßigem
silberweißem Fell seiner Beine, seht ihr wie die Muskeln sich bewegen und die silbernen Hufe sanft auf den Boden aufsetzen lassen. Es
bleibt direkt vor Euch stehen und sein silbergraues Maul berührt fast euer Gesicht. Ihr denk daran zu fragen, wer es ist und was es will.
Doch kommt euch der Hengst zuvor. >> Ich bin Shailen und ich bin hier, weil euer Herz so laut nach mir gerufen hat. << Ihr versteht
nicht ganz und seht ihn nur ungläubig an. Ihr hattet nach eurer Stute Ilinga mit dem Herzen gerufen, aber ihr könnt euch nicht
vorstellen, das ihr nach ihm gerufen hattet. >> Doch das hattet ihr. Ihr wollt wissen, wie es Ilinga geht. Sehen wie sie über die Weiden
galoppiert. Ich weiß wo sie ist und ich war derjenige, der sie an einen wunderschönen Ort brachte, nachdem ihr Licht verloschen war.
Wollt ihr die Reise mit mir dorthin wagen und selbst sehen, wie glücklich sie nun ist? << Ihr nickt ohne zu zögern, denn dieser
Wunsch, so wisst ihr, sollte nie ausgeschlagen werden. >> Dann setzt euch auf meinen Rücken, schließt die Augen und denkt an eure
Ilinga. An die schönsten Moment die ihr zusammen erlebt habt. << Ihr tut was Shailen euch gesagt hat. Kaum habt ihr die Augen
geschlossen und denkt an diese Momente, spürt ihr wie eine gewaltige Welle der Magie euch umströmt und als ihr die Augen öffnet,
seid ihr an einem Ort, der euch vollkommen fremd ist. Eine warme Frühlingsbriese umgleitet euch und ihr merkt, das ihr in ein Gewandt
vollkommen aus reinster Seide gehüllt seid. Ihr spürt wie Shailen sich unter euch, wieder in Bewegung setzt und euch durch diese
wunderschöne Landschaft trägt. Um euch herum hört ihr die Vögel in ihren schönsten Liedern singen und die Insekten in friedlicher
Eintracht mit ihnen um die Wette fliegen. Ihr berührt einige der saftig grünen Blätter die von den sehr alten und großen Bäumen zu
euch hinüberreichen, so als wollten sie euch begrüßen. Die Bäume des Waldes, in dem ihr euch befindet, sind voll mit den herrlichsten
Blüten und jeder Baum der Früchte tragen kann, trägt sie mit schwerer Last. Es ist ein herrliches Gefühl durch diesen Wald zu streifen
und fast vergesst ihr die Zeit und warum ihr eigentlich hier seid. Ein großer Schatten reißt euch, aus diesem Traum und als ihr ihm
nachschaut, erkennt ihr das es ein Drache war. Ihr blickt ihm lange hinterher und fragt euch, welch wundersame Wesen noch an
diesem Ort leben mögen. >> Es sind noch sehr viele. Pegasus, Einhörner, Elfen, Phönix und viele andere Wesen der Magie leben hier,
denn sie sind zum größten Teil die Wächter von hier. Ich bin auch nicht der einzige meiner Art, es gibt noch viel von ihnen auf dem
Berg Sarrahgosar. Seine Bergspitze mit der Feuerspeienden Kraterwand ist eine verwunschene Insel, die in der Zeit schwimmen kann.
Dort liegt ein Tal, mit einem wunderschönen Schloss. Es ist in die Bergspitze, in der Mitte des Tales eingearbeitet und dort lebt
Meinesgleichen. Wir sind die Bewahrer, dessen was ihr hier seht. Ohne uns gäbe es diesen Ort und auch die Magie nicht mehr, denn
wir tragen sie in unseren Herzen, so wie ihr eure Ilinga. << Ihr schweigt und müsst wieder an den traurigen Zeitpunkt eures Abschiedes
denken. >> Ihr wollt sie so schnell wie möglich sehen, das spüre ich. Haltet euch gut fest, wir werden gleich bei ihr sein. << Ihr greift in
Shailen´s lange Mähne und versucht euch so gut es geht festzuhalten, denn ihr ahnt was er tun wird. Mit einem gewaltigem Schwung
seiner riesigen Flügel, erhebt er sich mit euch auf dem Rücken aus dem Wald, durch die Baumkronen in die Lüfte. Ihr wagt kaum zu
atmen, so sehr spürt ihr die Geschwindigkeit und aber auch ein wenig Freude über dieses Gefühl, was in euch hochsteigt. Vorsichtig
schaut ihr nach unten und seht wie weit oben der Hengst mit euch schon ist. >> Seht nicht nach unten, seht nach vorne. Das dort
vorne, die weite Grasebene, das ist unser Ziel. Wir werden schneller da sein als der Wind, dem seid euch gewiss. << Kaum hatte er
diese Worte ausgesprochen, umschließt euch und den Hengst ein gewaltiger Sandsturm. Ihr wagt gar nicht zu denken, wie schnell ihr
euch nun zu dieser Ebene bewegt. Doch ihr ahnt es, als der Sturm nach kurzer Zeit wieder verschwindet. >> Seht nun nach unten, dort
ist unser Ziel. Haltet euch fest. << Shailen geht in einem Atemberaubenden Sturzflug über und nicht lange danach, als ihr euch traut
wieder die Augen zu öffnen, seid ihr auf der Grasebene. >> Steigt ab, denn ihr werdet gleich etwas wundervolles erleben. << Ihr steigt
ab und geht einige Schritte über das saftige Gras. Vor euch, auf dem Boden erkennt ihr Hufabdrucke und noch viel mehr, als ihr euren
Blick weiter schweifen lasst. Mit einem Mal hört ihr Shailen, wie er hinter euch wiehert. Ihr dreht euch um und seht, wie er in die Höhe
steigt und sein Ruf über das Land gleitet, während seine Flügel ihn flankieren und sein Horn fast den Himmel berührt. Dann ist Stille.
Nicht einmal die Grillen, die eben noch zu hören waren zirpen. Leicht und immer mehr, spürt ihr wie die Erde anfängt zu zittern. Ihr
glaubt das es ein Erdbeben ist, doch als ihr seht wie ruhig Shailen auf den Kamm eines weitergelegenen Hügels schaut, wisst ihr das es
etwas anderes sein muss. Wie eine Welle jagen urplötzlich Tausende von Pferden über den Hügelkamm hinweg auf euch zu. Ihr wagt
kaum euch zu bewegen und glaubt verloren zu sein, bei diesem wunderschönen Anblick. Die gewaltige Herde stürzt auf euch zu, teilt
sich und donnert an euch vorbei. Ihr spürt die Wärme der Pferde die an euren Seiten vorbeistürmen und glaubt fast in eine Trance zu
fallen. Doch plötzlich bleibt eines der Pferde vor euch stehen und ihr glaubt das euer Herz aufgehört hat zu schlagen. Denn es ist eure
Ilinga. Ihr steht da und wagt euch kaum zu bewegen. Doch eure Stute macht den ersten Schritt und erlöst euch aus der Starre, als sie
ihren Kopf an eure Brust legt. Ihr beginnt sie zu streicheln und zu liebkosen, so wie ihr es in ihrer Box schon oft getan habt. Es ist der
schönste Moment in eurem Leben. Einen Moment den ihr nie vergessen wollt. Ihr merkt noch nicht einmal, das die Herde, die an euch
vorbei gejagt war, ebenso schnell verschwunden war, wie sie gekommen ist. >> Ihr seht, sie ist an einem Ort, den sie sich schon immer
gewünscht hat, mit vielen anderen Artgenossen. Und seht, was dort auf dem Hügel auf sie wartet. << Ihr schaut zu dem Hügel und
seht wie dort ein anderes Pferd, mit einem Fohlen steht. >> Dies ist der Gefährte von Ilinga und das Fohlen an seiner Seite ist ihres. Sie
hat hier ihr Glück gefunden und wird nie wieder Angst haben müssen. Weder Krankheit, Schmerz, Alter und Tod haben an diesem Ort
ihre Macht. Sie sind nur Schatten, die von der Sonne dieser Welt vertrieben werden und niemals wiederkommen. << Ihr spürt, wie eine
Träne eure Wange hinunterläuft, denn ihr wisst das Shailen recht hat. >> Ihr werdet sie eines Tages wieder sehen und bei ihr bleiben
können. So wie jeder andere, der sein Tier liebt wie ihr es tut. Doch nun müsst ihr wieder zurück in eure Welt, denn dort habt ihr noch
eine Aufgabe. Verabschiedet euch und steigt wieder auf meinen Rücken. << Schweren Herzens verabschiedet ihr euch und steigt auf
Shailen´s Rücken. Wieder spürt ihr diese Welle der Magie und als ihr eure Augen wieder öffnet, steht ihr tatsächlich vor der Box eurer
Ilinga im Stall. Ihr merkt, das etwas in eurer Hand ist. Vorsichtig öffnet ihr sie und erkennt eine Strähne eurer Ilinga und eine
wunderschöne Rose deren Blütenblätter Schwarz sind, die von feinen roten und weißen Linien geziert wurden. Aber auch ein
zusammengerolltes Bild liegt in eurer Hand. Neugierig öffnet ihr es und glaubt, das es ein Bild von Ilinga sein wird. Doch als ihr es ganz
auf habt, seht ihr das es der Gefährte von ihr ist und darunter steht ein Text von Shailen. >> Das was ihr gesehen habt, ist ein Teil der
vergangenen Zeit, aber auch der Zukunft. Ilinga war ein Teil eurer schönsten Vergangenheit, doch Wurring wird eure Zukunft sein. Ihr
seid es der seinen Weg bestimmen soll und er ist es der euch über Ilinga´s Abschied hinwegtrösten soll. Das Schicksal hat euch, Ilinga
und Wurring den Weg vorherbestimmt. Ihr habt gesehen, was geschehen wird und nun, geht euren Weg. Sucht ihn, damit euer
Schicksal sich vervollständigt. Viel Glück auf eurem zukünftigen Weg. Shailen. << Ihr wischt euch eine Träne aus den Augen und wisst was nun zu tun ist.“
Ich hoffe das die Geschichte, diejenigen die gerade jemanden verloren haben tröstet. Ich könnte viele Geschichten dieser Art für jeden
schreiben, doch im Grunde tragen wir alle solch einen Ort in uns. Wir müssen ihn nur sehen, oder zumindest jemanden haben, der ihn
uns zeigt. Sich in seiner Trauer zu verkriechen, sollte keine Lösung sein, denn das ist etwas, was der den man verloren hat, nie wollen
würde. Er würde zu euch sagen: „Sieh hinaus in die Welt. Es gibt dort draußen jemanden der auf dich wartet. Jemand der genauso ein
solch schönes Leben verdient wie ich. Ich habe meines gehabt und bin nun an dem Ort wo ich bin glücklich, auch wenn ich dich
vermisse. Aber noch ist deine Zeit nicht reif und wer wird sich um den kümmern, der auf dich wartet? Gehe hinaus und finde ihn, denn
dann bin auch ich glücklich und die Zeit des Wartens wird mir nicht zu lange sein. Eines Tages, werden wir alle vereint sein und darauf
werde ich gerne warten.“ Lebt Euer Leben und versucht zu vergessen. Behaltet euch nur die schönsten Dinge zurück, denn sie werden
euch, wenn die Zeit gekommen ist führen. Auch ich habe bemerkt, das da immer jemand ist, der einen braucht. Man muss ihn nur suchen.
Hier ist noch ein Link, der vielleicht für jeden, der schon jetzt an den Tag des Abschieds denkt nützlich sein könnte. Schaut ihn euch
an, ich werde dieses wahrscheinlich auch in Erwägung ziehen, für meine treuen Begleiter durchs Leben.
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