Highlight´s und Adelaine´s Poesie

 

Shee Haen.

Hohes Licht/Highlight

 Nachts tief im dunklen Wald, leises Hufgetrappel erschallt.

Was ist in dir, etwa ein unbezähmbares Tier?

Etwas helles blitzt im Mondlicht zwischen den Bäumen hervor und mein Herz bekommt Angst, doch wovor.

So schwarz wie die Nacht und so voller Macht.

Eine Schnippe am Maul, so weiß wie ein Stern, so nah und doch so fern.

So schnell wie der Wind und verspielt wie ein Kind.

Mähne und Schweif hoch erhoben, um das Leben zu loben.

Doch auf der Stirn weit vorn, sitzt kein Horn.

Seine Magie ist die Anmut und Schönheit, zu jeder Zeit.

Der Wind ruft leise „Hohes Licht“ zwischen jedem Baum, fast wie im Traum.

Ich spür die Verbundenheit zu diesem Wesen, als wäre es nie anders gewesen.

Mein Herz ruft “Bleib bei mir“ und ich fühle keine Angst mehr in mir.

Doch etwas hindert es zu mir zu kommen und ich sehe es mehr und mehr verschwommen.

Ohne es zu sein, das geht nicht, nein.

Meine Seele stirbt, wenn mein Auge das Wesen verliert.

Ohne es zu sein, heißt ohne Leben zu sein.

Shailen Nohrein(C)

Ich kann ihn nie vergessen.

Eine Träne meines Augenlichtes, eine Seifenblase meiner Phantasie, ein Tropfen Blut aus meinem gebrochenem Herzen.

Mein Augenlicht um nie wieder andere Schönheit zu sehen außer ihn.

Meine Phantasie um nie andere Wünsche und Träume zu haben außer von ihm.

Mein Herz um nie wieder zu Leben ohne ihn.

Shailen Nohrein(C)

Der Traum meiner Seele.

Ein Traum jagt mich Nacht für Nacht, dort renn ich Seite an Seite mit dir über Wiesen, durch Wälder und an Stränden. Laut höre ich unsere Herzen im Takt schlagen und durch die Stärke der wilden Freiheit vor Kraft und Fröhlichkeit faßt explodieren. Dann rennst du um mich herum wie ein wilder Hengst der seine Stuten beisammen halten will, doch es ist die Frage die ich an dir liebe. „Spiel mit mir?“ Du kommst auf mich zu, um die Antwort zu holen und in deinen dunklen Augen sehe ich mein Spiegelbild. Jedoch bin ich das was ich im tiefsten inneren meiner Seele bin. Ein freies und wildes Pferd wie du. In einem wilden Galopp jagen wir uns gegenseitig, um uns herum, steigen im Spiel und rennen aufeinander zu, um im letzten Moment auszuweichen. Im nächsten Moment stehen wir Hals an Hals und beknabbern uns. Es sind wundervolle Minuten, Stunden, vielleicht Tage, die ich um nichts in der Welt tauschen würde. Jedoch ist da plötzlich etwas das uns beiden Angst macht. Wir rennen weg, wir spüren wie es näher kommt und uns faßt eingeholt hat. Vor uns kommt ein Busch und jeder von uns rennt auf einer anderen Seite an ihm vorbei. Als ich an dem Busch vorbei bin und nach dir schaue, bist du nicht mehr da. Ich trabe mehrmals um den Busch herum, suche dich an den Orten wo wir gewesen waren, doch ich kann dich nirgends finden. Mein Herz schreit nach dir, aus meiner Kehle kommt ein sehnsuchtsvolles wiehern und in diesem Moment wache ich mit Tränen im Gesicht auf. Jede Nacht der selbe Traum, jedes Mal hoffe ich das der Moment der Angst und deines Verschwinden nicht kommt. Doch es geschieht immer wieder.

Die Träume in meinem Herzen hören nicht auf, auch jetzt wo du schon ein halbes Jahr nicht mehr an meiner Seite bist. Doch sie werden klarer und stärker, sie wecken immer mehr Verlangen wieder bei dir zu sein: Selbst Firestorm wird mich nicht mehr lange davon abhalten meiner Seele und meinem Herzen zu folgen. Auch würde er dies nicht wollen, da ich nun in deinen Augen jedes Mal im Traum sein Spiegelbild sehe. Jedes Mal renne ich als Firestorm an deiner Seite im Traum, doch es ist immer anders und ich spüre das ich mich mehr und mehr in die Träume sehne in denen ich an deiner Seite bin.

Der Traum ist nun mehr als klar, ich habe erkannt wessen Spiegelbild ich in deinen Augen erkenne. Es ist das von Shailen, doch habe ich erst jetzt begriffen wieso. Jetzt wo du schon fast ein Jahr von mir fort bist, hat mein Herz sich jemand neues gesucht, jemanden den es lieben kann. Shailen´s Seele bestimmte wer es sein soll und ein wenig bin ich froh darüber das sie wählte. Ihre Wahl fiel auf die Lady meines Herzens. Ich wache nun nicht mehr auf, wenn ich dich nach deinem Verschwinden rufe. Dazu bleibt mir nun keine Möglichkeit mehr, da ich auf meinen Ruf Antwort bekomme. Eine mehr als verlockende Antwort, die mich magisch anzieht.

Jetzt da auch meine Lady fort ist, hat auch der Traum wieder sein Gesicht geändert. Noch immer kommt der verlockende Ruf nach deinem Verschwinden und ich folge ihm. Mein Weg führt mich zu einem großen See in dem ich mein mondbeschienenes Spiegelbild im Wasser sehe. Ich erkenne nun genau das ich Shailen bin, aber der Shailen wie er nach der Donnerwelle ist. Mein Körper ist nun der eines geflügelten shJell Are Einhornes, das ein strahlendes silbernes Horn und zwei Flügel in seiner Fellfarbe besitzt. Ich schaue in den Himmel zum Mond und lasse aus meiner Kehle wieder das sehnsuchtsvolle Wiehern erklingen. Wieder bekomme ich Antwort, von der anderen Seite des Sees. Ich sehe meine kleine braune dänische Lady dort stehen. Sie sieht mich mit ihren tiefbraunen Augen, die in der Dunkelheit wie schwarze Perlen glänzen an. Ich schnaube und scharre wie ein freilebender Hengst und umwerbe sie, auch wenn uns noch immer der See trennt. Ihre Antwort ist ein leises zärtliches Wiehern und läßt wissen das sie mich erwartet. Ohne zu zögern gehe ich auf den See zu, begebe mich in sein kühles Nass und durchschwimme ihn so schnell meine Flügel mich tragen. Keinen Moment lasse ich meine Lady aus den Augen, doch als ich am anderen Ufer angekommen bin, ist sie nicht mehr da. Aber höre ich ihren zärtlichen Ruf aus dem Wald der an das Ufer grenzt. Wieder folge ich ohne Zögern, aber ich kann sie nicht finden, auch wenn ich ihre Stimme höre. Es ist die Jagd nach einem Schatten, der meine Seele in die Irre führt und ich nicht weiß, wann er aufhört. Ich wache aus dem Traum nicht mehr so auf wie nach dem Abschied von Highlight, nein. Ohne Ermüdung jage ich als Shailen durch den Wald, auf der Suche nach meiner Lady, da seine Seele sie nicht aufgeben will. Nur der Wecker, am nächsten Morgen erlöst mich aus dem Traum, auch wenn die Rückkehr in die Wirklichkeit immer schwerer wird.

Shailen Nohrein(C)

Adelaine´s Rosenstern

Ein Stich tief ins Herz spürte ich, als ich dich sah und erkannte was ich für dich empfinde meine Lady.

Ich sah in dir eine  Rose die gerade am erblühen war.

Voller Schönheit, aber auch mit Dornen der Angst und der Sehnsucht.

Ein Stern der gerade in seinem hellstem Licht erstrahlt und in seinem Feuer fast mein Herz verbrennt.

Ich fühle wie sehr ich dich liebe, wie sehr Shailen´s Seele in mir dich begehrt.

Seine Gefühle sind es, die mich leiten und zu dir führen.

 Shailen Nohrein(C)

Lady Adelaine

 Vor mir stand eine wunderschöne braune dänische Stute.

Ihre langen schwarzen Mähnen und Schweifhaare wehten im Wind wie feines Gras.

Ihre ebenso schwarzen langen Beine tänzelten vor Aufregung und Erwartung.

Ein Blick ihrer braunen Augen, die im Sonnenlicht mehr tiefschwarz wirkten und ein leichter Wimpernschlag taten den Rest um mir mein Herz und meine Seele zu rauben.

Ein Moment des Stillstands der Welt, der mich wissen ließ, das Highlight ein wenig meiner Seele wieder freigab.

Ich spürte tief in mir, das er mit ihr einverstanden war, so wie mein Herz und meine Seele.

Doch warnte mich der Teil seiner Seele, der bei mir geblieben war, das ich noch nicht eine so enge Bindung wie bei ihm zur Lady eingehen sollte.

Nur er kennt die tiefe Wunde in meiner Seele, die mir sein Verlust zugefügt hat.

Eine Wunde, die meine Seele in den Abgrund reißen wird, wenn sie noch einmal solchen Verlust erleidet.

Jedoch weiß er, das es vielleicht schon zu spät ist.

Adelaine heilt die Wunde in meinem Herzen, mehr als Swift und Oregh es könnten.

Sie ist das Licht was meine Phantasie wieder erblühen läßt

Doch tue ich etwas das mir selbst großen Schmerz zufügt.

Ich verleumde meine wahren Gefühle zu ihr, dies jedoch aus großer Angst.

Angst das meine Gefühle zu stark und innig werden.

Eine Angst wieder allein zu sein, wenn auch sie geht.

Allein zu sein in einer Welt voller Leben.

Eine Maske der Fröhlichkeit zu tragen die meinen tiefen Schmerz verbirgt.

Angst das keiner meine wahren Gefühle versteht.

Doch ihr gegenüber verleumde ich meine Gefühle nicht.

Dies könnte ich auch nie.

Für sie würde ich, so wie Shailen alles tun.

Noch mehr als für Highlight.

Shailen Nohrein(C)

Vergessenes Jahr 2003

Ein neues Jahr beginnt und das Alte geht, doch mein Herz möchte es nicht loslassen.

Denn ein Teil des Jahres, war mehr Traum als Wirklichkeit.

Es war die Zeit mit Adelaine.

Wunderschöne und liebevolle Momente sind es, an die ich noch immer denke.

Ich weiß noch immer nicht was ich tun soll, aber mein Herz kennt nur einen Weg.

Es steht wohl für immer wegen meiner Lady in Flammen.

Auch wenn die Zeit vergehen sollte, wird es in Ewig treu sein, selbst wenn es heißt, das ich der Letzte meiner Blutlinie sein werde.

Shailen Nohrein(C)